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Aus dem Bericht der Geschäftsprüfungskommission des Grossen Rates des Kantons Basel 2013, Seite 24 (Hervorhebungen Plusminus):

Steuerverwaltung

Die GPK führte mit der Steuerverwaltung eine Tour d'Horizon durch das Steuerjahr in Form eines Hearings durch. Im Fokus standen die Abläufe der Steuerverwaltung sowie aktuelle Themen aus deren Tätigkeitsbereich. Die GPK hat dabei einen guten Einblick in die Organisation, Mengengerüste, die Abläufe und die Bearbeitung der Steuerfälle erhalten.

 

Ca. 60% der Steuerpflichtigen nutzen die Möglichkeit elektronischer Hilfsmittel zum Erstellen der Steuererklärung. Diese liefern mit dem Unterschriftenbogen die erfassten Informationen in elektronischer Form (direkte Übermittlung) oder in Form eines elektronisch lesbaren Barcodes der Steuerverwaltung. Sowohl elektronisch e als auch von Hand ausgefüllte Steuererklärungen werden seit Längerem mittels Scanning automatisch im Veranlagungssystem erfasst.

 

Im Steuerregister des Kanton sind aktuell gut 128‘000 natürliche und 12‘500 juristische Personen registriert. Davon müssen im Durchschnitt der letzten Jahre etwa 32‘000 erste und 17‘000 zweite Mahnungen zur Einreichung versandt werden. 7‘000 bis 8‘000 Einschätzung resp. Anlagenverfügungen werden jährlich erstellt.

 

Pro Jahr gehen bei der Steuerverwaltung rund 1‘300 Einsprachen zum Entscheid bezüglich der kantonalen Steuern und rund 1‘000 Einsprachen bezüglich der Bundessteuern ein. Diese werden vom Rechtsdienst der Steuerverwaltung behandelt und entschieden. Gegen diese Entscheide werden in ca. 140 Fällen Rekurse eingelegt. Rund 5 bis 15 Fälle pro Jahr werden bis an die die Steuerrekurskommision des Verwaltungsgerichtes und rund 1 bis 3 Fälle an die oberste Instanz, das Bundesgericht weitergezogen.

 

Wer der Zahlungsaufforderung nicht nachkommt, erhält zuerst ein 1. Mahnung (rund 15‘000 pro Jahr), danach eine 2. Mahnung unter Androhung der Betreibung (ca. 10‘000 pro Jahr). In ca . 3‘500 Fällen wird ein Zahlungsbefehl beantragt, wovon ca. 400 Rechtsvorschlag erheben.

 

2012 betrug der Debitorenverlust rund CHF 41 Mio., was in etwa den Verlusten der Vorjahre entsprach. (=2,5 Prozent des Gesamtsteuerbetrags von natürlichen Personen bzw. 1,7 Prozent des Gesamtsteuerbetrags von natürlichen und juristischen Personen sowie Spezialsteuern, Anmerkung Plusminus)

 

Die GPK empfiehlt dem FD unter Berücksichtigung von Aufwand und Ertrag Wege und Mittel zu prüfen , wie der jährliche Verlust reduziert werden kann. Ein möglicher Ansatz könnte der freiwillige A bzug vom Monatslohn sein, wie er für die Mitarbeiter des Kantons bereits besteht.

Medienbeiträge

Multimedia-Karte

Tageswoche zum Direktabzug vom 16. März 2016

Alles, was Sie über den Direktabzug wissen müssen

Basellandschaftliche Zeitung gegen den Direktabzug vom 17. März 2017

Basler Bürgerliche wollen keinen Direktabzug

Tagesschau zum Direktabzug vom 26. Februar 2017

Freiwilliger Abzug: Eine Frage, die Schweizer Kantone zurzeit umtreibt

NZZ-Artikel und Interview mit dem Verhaltensökonomen Marcus Veit vom 11. Juli 2016

Artikel Front

Interview

Schweiz aktuell zum Direktabzug vom 11. Juli 2016

Schuldenprävention dank Steuerdirektabzug

Tagesanzeiger-Online-Interview mit Sébastien Mercier, Geschäftsleiter von Schuldenberatung Schweiz, zum Direktabzug vom 12. Juli 2016:

Das würde uns viel Leid ersparen

Beitrag im Regionaljournal Zürich vom 14. Juni 2016

Direktabzug der Steuern vom Lohn

NZZ vom 14. Juni 2016

Steuern direkt vom Lohn abziehen?

Der Landbote (Winterthur) vom 14. Juni 2016

Mit Direktabzug der Steuern gegen Schulden

SozialAktuell,Fachzeitschrift für Soziale Arbeit, Januarausgabe 2016

Artikel zum Automatisierten Freiwilligen Direktabzug der direkten Steuern vom Lohn

Basellandschaftliche Zeitung, 11. Juni 2015

Ruedi Rechsteiners brilliante Rede für den automatisierten freiwilligen Direktabzug der Steuern vom Lohn

Tagesanzeiger, 13. Juni 2015

Die Steuern direkt vom Lohn abziehen

Regionaljournal Basel, SRF 10. Juni 2015

Ein paar Eindrücke aus der Grossratsdebatte (Audio)

Regional-Diagonal, SRF 10. Juni 2015

Basel will Direktabzug der Steuern vom Lohn möglich machen (Audio)

SRF, 10. Juni 2015

Grosser Rat will Steuer-Direktabzug ermöglichen (Print & Audio)

iconomix-Blog, 12. Juni 2015

Basel «stupst» seine Bürger zum Steuerzahlen

20 Minuten, 11. Juni 2015

Grünes Licht für direkten Steuerabzug

Blick am Abend, 10. Juni 2015

Basler sollen Steuern direkt vom Lohn abziehen

Basler Zeitung online, 10. Juni 2015

Grosser Rat Basel-Stadt: Motion Direktabzug Steuern vom Lohn an die Regierung überweisen

Tageswoche online 2. Juni 2015

Statt Schulden: Steuern vom Lohn abziehen

tageswoche.ch/Steuern-vom-Lohn-abziehen

Basler Zeitung, 1. Juni 2015

Die Direktorin des Arbeitgeberverbands Basel zum Direktabzug

20 Minuten, 13. Mai 2015

Steuern zahlen als grosses Problem. Die Sozialberichterstattung des Kantons Basel-Stadt zeigt es auf.

www.20min.ch/schweiz/basel/

Heute Morgen, Radio SRF 5.11.2014

Steuern direkt vom Lohn abziehen? Die Kantonale Verwaltung in Basel-Stadt zeigt, wie sie das macht:

http://www.srf.ch/news/schweiz/steuern-direkt-vom-lohn-abziehen

Ganz einfach – Online-Magazin von Postfinance 4/2014

Interview mit Agnes Würsch, Verantwortliche Prävention Plusminus, Budget- und Schuldenberatung Basel, über Jugendliche, Schuldenfallen und Steuern

https://magazin.postfinance.ch/de/216187

Regionaljournal Basel, 15. Juli 2014
Interview mit dem Steuerverschuldeten Ramon Schwarz

Echo der Zeit, 9.12.2013

Beitrag zum Thema Steuerschulden halbieren anlässlich der Publikation der Studie "Wirkt Schuldenprävention?"
Beitrag: Steuerrechnungen führen bei Jugendlichen oft in die Verschuldung

Regionaljournal Basel, 20. September 2013

Interview mit Agnes Würsch von Plusminus zum Thema Steuerschulden und der Möglichkeit eines freiwilligen Direktabzugs Steuern vom Lohn

Regionaljournal Basel, 22. Oktober 2012

Porträt über Johanna X. anlässlich des 10-Jahre-Jubiläums von Plusminus 2012, über Schulden und speziell Steuerverschuldung

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